Massage


Wenn es im Kreuz zwickt, sucht man gerne Hilfe bei einem Masseur. Und es zwickt viele. Zwei Millionen Österreicher haben Rückenprobleme. Aber nicht jeder Masseur kann wirklich helfen.

 

Massage - Foto: INGImage

 

Wie findet man den richtigen Masseur / die richtige Masseurin?

Vorweg ist grundsätzlich zwischen medizinischen Masseuren, gewerblichen Masseuren und Heilmasseuren zu unterscheiden.

Gewerbliche Masseure sind lediglich berechtigt, absolut gesunden und beschwerdefreien Menschen eine reine Wohlfühlmassage zu verabreichen.

Bei Schmerzen oder Beschwerden darf der gewerbliche Masseur nicht tätig werden.

 

Taping - Foto: INGImage

Handelt es sich um einen Patienten (mit Schmerzen oder Beschwerden), so dürfen (nach ärztlicher Diagnose und Zuweisung) ausschließlich der medizinische Masseur (im Angestelltenverhältnis) oder der Heilmasseur (freiberuflich) tätig werden.

Ein ausgebildeter Heilmasseur muss eine gründlichere und intensivere Ausbildung sowie ein mehrmonatiges Praktikum absolvieren und verfügt daher über wesentlich fundiertere Kenntnisse.

Medizinische Masseure und Heilmasseure arbeiten ausschließlich auf Überweisung eines Arztes und dürfen ohne ärztliche Zuweisung keine Massagen anbieten oder durchführen.

Eine sehr informative Erklärung bietet dieses Informationsvideo der Wirtschaftskammer.

Fallweise bieten auch reine Energiearbeiter, Humanenergetiker oder Wohlfühlpraktiker Massagen an. Hier ist Vorsicht geboten, denn diese „freien Gewerbe“ unterliegen nicht den entsprechenden Ausbildungsvorschriften und sind daher gesetzlich gar nicht berechtigt, Massagen in welcher Form auch immer durchzuführen.

 

Hot Stone Massage - Foto: INGImage

 

Woran erkennt man einen guten Masseur / eine gute Masseurin?

Weil aber nicht jeder Kunde den Fachmann oder die Fachfrau nach den Ausbildungskriterien auswählt, hier ein paar einfache Regeln, woran man einen wirklich guten Masseur erkennt:

Ein guter Masseur führt vor der ersten Behandlung ein ausführliches Erstgespräch mit dem Patienten und geht dabei gezielt auf die Wünsche, Probleme, Beschwerden und Schmerzen ein.

Ein guter Masseur erklärt ganz genau, was er macht, welche Behandlungsmethode er gewählt hat und auch warum. Und dass die Schmerzen nach nur einer Behandlung nicht sofort verschwinden werden.

Auch wenn die Behandlung selbst manchmal unangenehm oder gar etwas schmerzhaft ist, so wird ein guter Masseur nie den Bogen überspannen und mit der Therapie stets am untersten Schmerzlevel bleiben.

Ein guter Masseur trägt seinen Befähigungsnachweis mit Stolz. Wenn auf dem Schild vor der Praxis „Heilmasseur“ steht, dann kann man sich darauf verlassen, dass der Masseur sämtliche Techniken beherrscht.

Eine robuste und bequeme Massageliege, Reinlichkeit, Hygiene, saubere Handtücher und Leintücher, eventuell auch eine Duschgelegenheit – all das sind ebenso Zeichen dafür, dass professionell gearbeitet wird.

Eine korrekte Rechnungslegung vermeidet Verzögerungen bei Vergütungen durch die Krankenkasse – ein guter Masseur weiß auch hier, worauf zu achten ist.

 

Auszeitraum Impressionen - Foto: Helmut Schierer

 

Was kann ich für Sie tun?

Seit 1. April 2015 stehe ich Ihnen in meinem ausZEITraum sowohl als gewerbliche Masseurin für entspannende Wellnessmassagen als auch als medizinische Masseurin und als Heilmasseurin bei Beschwerden und Schmerzen jeglicher Art gerne zur Verfügung und freue mich schon jetzt auf Ihre Kontaktaufnahme und Ihren Besuch!

Seit Mitte Februar 2018 stehe ich meinen Patientinnen und Patienten auch im Gesundheitszentrum Mariazell (2. Stock) für ärztlich verordnete Heilmassagen zur Verfügung. Die größeren Praxisräumlichkeiten im Gesundheitszentrum ermöglichen mir auch eine Erweiterung meines Angebots.

Vielen Dank an Dr. Patrick Killmaier und BGM Manfred Seebacher für die Kooperation!

 

Massage - Foto: INGImage