Moorpackungen


Die herausragende Wirkung von Moor ist schon lange bekannt. Das natürliche Heilmittel enthält wertvolle Vitamine, Spurenelemente und Huminsäuren, welche ihre wohltuende Wirkung in Form von Moorpackungen und Moorbädern am menschlichen Körper entfalten können. Die Huminsäure etwa wirkt entzündungshemmend, Moorpackungen an sich wirken zudem auch schmerzlindernd und durchblutungsfördernd.

 

Moorpackung (Foto: PINO)

 

Moorpackungen als Therapie

Die größte Wirksamkeit erreichen Moorpackungen als Wärmebehandlung – idealerweise vor einer Massage. Die Packung wird dabei direkt auf die betroffenen Stellen am Körper aufgelegt, die Beschwerden verursachen. Ein Spezialwärmeträger sorgt für eine dauerhafte Wärmeabgabe, wobei die gespeicherte Wärme nach und nach an den Körper abgegeben wird und so für eine schrittweise Erwärmung der verschiedenen Schichten des Gewebes sorgt. Dies wirkt vor allem auf die Muskeln ausgesprochen entspannend, zudem wird die Durchblutung gesteigert und auch der Stoffwechsel angeregt, was wiederum zu einer Steigerung der Zellaktivität und einer Stärkung des Immunsystems führt.

Etwa eine halbe Stunde verbleibt die Moorpackung am Körper, um ihre Wirkung optimal zu entfalten. Zudem haben Moorpackungen auch eine generelle entspannende Wirkung, was sich direkt auf die Psyche auswirkt und so ebenfalls positive Effekte im Bereich der weiterfolgenden Therapie hat. Moorpackungen können aber auch als alleinige Therapie angewendet werden.

Anwendungsgebiete von Moorpackungen:

Durch ihre mehrfache Wirksamkeit eignet sich eine Behandlung mit Moorpackungen für verschiedene Erkrankungen und Beschwerdebilder. So lindern sie etwa Beschwerden im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates und erzielen auch bei Problemen mit den Bandscheiben gute Ergebnisse. Weiters empfiehlt sich eine Behandlung mit Moorpackungen auch bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Arthrose und Muskelverspannungen.

Bei einer Moorbehandlung ist eine Zuzahlung durch die Krankenkasse möglich, wenn diese ärztlich verordnet ist. Bitte erkundigen Sie sich diesbezüglich bei Ihrer zuständigen Sozialversicherung.